Charlie – Episode 20: Resistance

Das Klicken von aufflackernden Neonröhren weckte mich. Ich lag mit dem Kopf auf warmer Haut und war kaum im Stande mich irgendwie zu bewegen. Alles tat mir weh und ich hatte einen widerlichen Geschmack im Mund. „Hey …“, flüsterte Larissa und ich hob den Kopf, der zwischen ihrem Oberkörper und Arm gelegen hatte. Meine Augen waren irgendwie verklebt und ich brauchte ein bisschen, so dass die Tür schon offen stand als ich mich aufsetzte. Moritz stand dort in einem schwarzen Trainingsanzug und blickte gut gelaunt in unsere Zelle: „Morgen ihr Zwei. Na wie geht’s euch denn heute.“Ich blickte nur kurz zu ihm, dann sah ich zu meiner Schwester, die sich nun ebenfalls aufsetzte. Larissa lehnte ihre Stirn an meine Schulter und gähnte erst einmal. Ich wusste nicht wie spät es war, aber es kam mir vor wie morgens früh um 4 Uhr.„Na da habt ihr unseren Kunden aber gestern eine schöne Show geboten. Wir hatten bisher noch nie so viele Aufträge für unser Produkt wie gestern Abend.“, erklärte er und betrat die Zelle. Ich hob nun doch wieder den Kopf als er zu mir trat und leicht schnüffelte: „Oh je … ihr stinkt ganz schön nach … allem Möglichen. Charlie … komm mit. Du duschst zuerst und bekommst auch was zu Essen.“Ich streckte mich ein wenig, denn die Aussicht auf eine Dusche und etwas zu essen waren wirklich nicht schlecht. Auch wenn es mir nicht behagte, dass ich allein mit Moritz gehen müsste. Moritz reichte mir die Hand, die ich nicht ergriff und ihn nur ausdruckslos anstarrte. Dachte er wirklich, ich würde mich freiwillig von ihm berühren lassen?Er zuckte mit den Schultern und verließ dann den Raum, wartete aber hinter der Tür auf mich. Ich zögerte noch kurz, dann aber wurde mir klar wie schmutzig ich mich fühlte und erhob mich. Sofort spürte ich zwischen meinen Beinen ein Brennen, aber nicht vorn, sondern hinten am Po. Ich fasste mich sofort dahin, aber offenbar kam der Schmerz von einem Punkt der in mir lag. Ich verzog das Gesicht als ich mich daran erinnerte, was ich dabei gedacht hatte, als der Typ mir seinen Schwanz hinten einführte. Ich fand es geil und das ekelte mich jetzt noch viel mehr an. Diese Droge war abartig!Moritz führte mich die Treppe hinauf und weiter durch die Tür die zweite Treppe ebenfalls. Oben betraten wir ein Bad, das elegant und hübsch war. Eine große Badewanne stand in einer Ecke und Moritz trat vor und ließ Wasser ein. Ich schaute mich um ob, ich hier irgendwas als Waffe nutzen konnte, aber außer Handtüchern und Seife lag hier nichts herum. Moritz füllte dann auch stark duftende Badezusätze in das Waser und stellte mir Shampoo hin: „Viel Spaß.“Dann verließ er das Zimmer und ließ mich allein zurück. Es gab hier – wie sonst auch – nirgends Fenster und ich erkannte über der Tür eine Kamera. Ich seufzte und wartete bis das Wasser eingelaufen war an der Tür und versuchte auch diese zu öffnen, was mir aber nicht gelang, da es hier keine Klinke gab. Das war also kein normales Bad, sondern offenbar extra für uns Mädchen gebaut. Dann würde ich hier auch kaum etwas finden, was mir half mich gegen Moritz oder den alten Altmeyer zu behaupten.Ich ging los zur Wanne, blieb aber abrupt vor dem Spiegel über dem Waschbecken stehen. Das Mädchen, das mich anblickte, war doch nicht ich! Oder … doch? Ich fasste mir an meinen Hals, der deutliche blaue Blutergüsse aufwies, wo mich der Junge gestern gewürgt hatte. Auch war die Haut so empfindlich, dass ich sie nur vorsichtig berühren konnte. Wie stark musste er mich gestern gewürgt haben? Ich hatte es überhaupt nicht mitbekommen, war nur irgendwann halb besinnungslos geworden.Unter meinen Augen sah ich dunkle Ringe und offenbar hatte mich jemand in meine Brust gebissen. Ich hatte schon gespürt, dass sie mir irgendwie wehtat und auch die geröteten Stellen bemerkt, aber erst in der Frontalansicht im Spiegel waren die Zahnabdrücke zu erkennen. Ich verzog angewidert das Gesicht. Wer tat sowas?Ich trat zur Wanne und stieg langsam in das angenehm warme Wasser. Dann begann ich mich gründlich zu waschen, besonders zwischen den Beinen. Haarewaschen gestaltete sich jedoch als Qual, weil mein Hals jedes Mal brannte, wenn dort Shampoo an die wunde Haut kam. Irgendwann stieg ich heraus und trocknete mich ab, als auch schon die Tür aufging und Moritz ins Bad trat: „Komm!“Mit dem großen weißen Badetuch um meinen Körper, fühlte ich mich das erste Mal ein wenig sicherer. Moritz aber streckte schon die Hand aus und blickte mich auffordernd an: „Darf ich bitten.“„Bitte … “, flehte ich ihn an und zog das Badetuch fester um mich. Moritz seufzte und sah mich abschätzend an. Dann nickte er einfach und verließ vor mir das Bad. Erleichtert, nicht wieder nackt durch das Haus rennen zu müssen, führte mich Moritz aber nicht zurück, sondern in ein kleines Apartment. Hier gab es einen Fernseher, einen Sessel und einen Tisch. Dazu ein Bett mit Bettdecke und eine kleine Kommode. Offenbar wohnte hier jemand, denn überall lagen Dinge herum. Auf dem Tisch stand schon ein Frühstück mit noch frisch dampfenden Brötchen. Mir lief auf der Stelle das Wasser im Mund zusammen. Ich eilte an Moritz vorbei, als mein Hunger plötzlich unbeschreiblich wurde, hatte ich doch seit fast einem Tag nichts mehr gegessen. Es fühlte sich zumindest so an. Ich kam jedoch nicht zu dem Tisch, denn ich stolperte schon vorher über Moritz Bein, welches er ausstreckte, als ich an ihm vorbei eilen wollte. Ich knallte auf den Boden und fing mich aber reflexartig ab. Dann sah ich zu ihm auf. „Hey Charlie … das ist mein Essen. Ihr bekommt leckere Nahrungspaste.“, erklärte er amüsiert. Ich starrte ihn fassungslos nach, wie er sich an den Tisch setzte und sich eines der Brötchen nahm: „Hmmmmmmm!“Er zerriss es und aus dem Inneren stieg noch einmal extra viel Dampf auf. Jetzt roch ich auch den Duft. Entgeistert sah ich zu wie Moritz eine Hälfte des Brötchens in Marmelade tunkte und dann hineinbiss. Ich erhob mich langsam wieder und trat an den Tisch heran: „Bitte …“Moritz sah mich amüsiert an, dann zeigte er auf mich: „Handtuch runter.“Ich ließ es fallen. Moritz nickte mir zu, dann seufzte er und schob mir das Glas mit dem Orangensaft zu: „Geht doch.“Ich griff es und trank in gierigen Schlucken das Glas leer. Dann stellte ich es zurück auf den Tisch und nachdem ich Luft geholt hatte flüsterte ich: „Danke.“Moritz antwortete nicht, lächelte mich nur abschätzend an. Ich blickte auf den Tisch und sah auf eines der Brötchen. Dann wieder zu Moritz, der sich langsam erhob. Er lächelte immer noch und sagte kein Ton, als er plötzlich den Reisverschluss seines Oberteils öffnete, dieses über den Stuhl hängte. Ich trat schnell einen Schritt zurück und schüttelte den Kopf: „Bitte … ich will nur was essen!“, sagte ich halblaut.Immer noch lächelte er, wobei es jetzt amüsierter wirkte. Ich sah mich unsicher um, als ich plötzlich eine leichte Hitze in mir spürte. Der Schock der Erkenntnis ließ mich erstarren und ich richtete den Blick auf das Orangensaft Glas. Er hatte davon nichts getrunken. „Nein…“, keuchte ich und trat noch zwei Schritte zurück. Moritz lächelte mir zu, dann sprach er: „Charlie … ich hab doch gesagt, wir beide werden noch Spaß zusammen haben. Versuch zu entspannen und es zuzulassen. Es wird schön werden.“Ich schüttelte den Kopf: „Moritz … ich … “, begann ich als er seine Hose herunterzog. Ich schaffte es nicht mehr den Satz zu beenden, als mein Blick auf seinen halbsteifen Penis fiel. Ich schloss die Augen, aber sofort wurde mir klar, dass meine Gedanken schon wieder eigene Wege gingen. Ich schweifte immer wieder ab und dann bemerkte ich wie gebannt ich plötzlich auf seinen Schwanz sah. „Nein …“, flüsterte ich noch mit letzter Kraft, ehe ich auf die Knie sank, damit ich den Schritt auf ihn zu, den ich gerade ausführen wollte, nicht machte. Ich spürte die Erregung in mir aufflammen und wusste doch, dass ich den Kampf verlieren würde. Zu groß wurde der Wunsch, mich selbst zu berühren, oder … berührt zu werden.Ich blickte wieder auf und Moritz trat nah an mich heran. Er war nun ebenfalls so nackt wie ich selbst. Ohne zu fragen, öffnete ich den Mund und nahm ihn in mich auf. Das Gefühl ihn im Mund zu haben war göttlich und der starke Geschmack, ließ meine Erregung ins Unermessliche steigen. Wieder spürte ich wie mir meine Nässe schon wieder am Oberschenkel herunterlief. Ich begann mich selbst zu streicheln, was Moritz mir aber verbot. Als ich seiner Forderung mich nicht selbst zu berühren nicht direkt nachkam, entzog er sich mir einfach. Der Schmerz den ich dabei empfand war fast körperlich. Sofort ließ ich von mir ab und flehte ihn an mit mir zu schlafen. Er lächelte nur und zeigte aufs Bett. Sofort rannte ich dorthin und sprang auf die weiche Matratze. Moritz kam quälend langsam auf mich zu, kletterte zu mir auf das Bett und drückte mich mit dem Rücken auf die Matratze. Ich spreizte die Beine weit, so dass diese ihn nicht behindern würden. Er stutzte kurz, dann lachte er und sah mich einfach nur an. Ich drehte fast durch, wollte mir schon mit der Hand selbst Befriedigung verschaffen, aber er verbot es mir abermals.Ich begann zu betteln und zu flehen, dass er mich doch endlich nehmen sollte. Die Qual wurde immer schlimmer, während die Hitze in meinem Unterleib sich langsam in mir auszubreiten begann. Ich dachte ehrlich, ich müsse sterben. Dann war er plötzlich doch auf mir, packte meine Arme und drehte sie mir über den Kopf. Ich schrie auf, nicht vor Schmerz, sondern Lust. Dann war er auf mir und ich spürte seine Männlichkeit in mich fahren. Ich kam sofort beim ersten Stoß und dann, wurde alles um mich herum dunkel. Ich erwachte und hörte ein nasses Schmatzen in schnellem Rhythmus. Dann spürte ich langsam den Druck in mir. Ich hatte die Augen nur halb geschlossen und sah wie Moritz sich mit angestrengtem Gesichtsausdruck über mir bewegte. Ich nahm nur noch halb wahr, wie er mich fickte – dämmerte immer wieder in wohligen warmen Orgasmen weg. Als ich dann irgendwann die Augen öffnete, war Moritz nicht mehr auf mir. Ich blinzelte, da mir Schweiß in die Augen gelaufen war, sah kaum was. Ich wischte mir durch die Augen, nur um festzustellen, dass es kein Schweiß war. Ich betrachtete die zähe weiße Flüssigkeit teilnahmslos und wischte sie dann an der Bettdecke ab. Ich fühlte mich völlig am Ende und drehte den Kopf ein wenig in den Raum. Moritz stand nackt mit einem Bier vor dem Fernseher und schaltete durch die Programme. Meine Augen wurden wieder schwer und ich erwachte abermals durch das Gefühl, wie jemand in mich eindrang. Diesmal war es nicht so ‚geil‘, also hatte die Droge nachgelassen. Ich ließ es einfach über mich ergehen, bis Moritz schwer stöhnte und dann in mir kam. Dann stieg er von mir herunter und ich hörte das Zischen eines weiteren Bieres, welches geöffnet wurde. Ich schaffte es irgendwie mich zusammenzurollen und starrte ihn an.Er schaltete auf ein Fußballspiel und regte sich kurz über das aktuelle Ergebnis auf. Dann sah er zu mir und als er sah, dass ich die Augen offen hatte, kam er zu mir und reichte mir das gerade geöffnete Bier. Gierig sah ich die Wassertropfen an der Flasche abperlen und spürte wie ausgetrocknet ich war. Ich streckte irgendwie die Hand aus, doch er zog mir lachend die Flasche weg: „Aber Charlie … du bist schwanger … kein Alkohol für dich, oder? Ist doch schlecht für das Kind.“Ich war zu müde und zu geschafft um gegen seine blöden Späße aufzubegehren. Dann reichte er mir doch wieder die Flasche und ich griff danach. Diesmal zog er sie nicht weg und es war mir völlig egal, dass ich schwanger war als ich sofort die ganze Flasche austrank.„Also Runde zwei!“, erklärte er belustigt und schaute auf die leere Bierflasche. Ich riss entsetzte die Augen auf, doch Moritz winkte ab: „War n Spaß Charlie … ich glaube du bist für heute echt bedient … und ich auch. Außerdem war das Zeug was ich vorhin in den Orangensaft geschüttet habe fast 2000 Euro wert.“ Ich schloss die Augen und hörte Moritz noch sagen: „Schlaf dich aus. Morgen ist ein neuer Tag … oder ich besorge es mal deiner süßen Schwester.“Ich dämmerte wieder weg und als ich diesmal aufwachte, fühlte ich mich ausgeschlafen. Das Licht war nicht aus, aber gedimmt. Zwischen meinen Beinen brannte es wie Feuer und als ich mich aufsetzte, sah ich schon bei dem Dämmerlicht, dass meine Haut sehr geschwollen und wund aussah.Ich hätte heulen können, aber das brachte mir nichts. Stattdessen sah ich mich um. Eine Kamera erkannte ich nicht, aber wer weiß schon, wie diese hier versteckt worden waren. Ich sah mich weiter um und erschrak als ich erkannte, dass jemand neben mir im Bett lag und mich beobachtete. Moritz legte mir eine Hand auf die nackte Schulter und zog mich langsam zu sich. Ich ließ es zu, schloss aber angewidert die Augen, weil ich es nicht sehen wollte: „Ich kann nicht mehr … es tut schlimm weh.“Moritz lächelte einfach nur und nahm mich in den Arm: „Ja, ich hab noch Wundsalbe, dann ist es morgen wieder gut.“Ich lachte kalt auf: „Damit du mich wieder …“„Sag ich doch, dass du schlau bist Charlie.“, unterbrach er mich einfach und stand dann auf. Er war nicht mehr nackt, hatte seinen Trainingsanzug wieder an. Dann zeigte er auf die Tür: „Willst du noch mal duschen, oder bringe ich dich direkt runter in die Zelle.„Duschen …“, flüsterte ich und Moritz fasste mich am Arm und half mir zur Tür. Ich duschte ein paar Minuten, trank dann viel von dem Wasser was aus dem Duschkopf kam und hörte erst auf, als ich so viel getrunken hatte, dass mir schon schlecht wurde.Dann trocknete ich mich ab und wurde von Moritz wieder nach unten geführt. Er deutete auf die Zellen: „Zu Larissa, oder Ines?“Ich blickte auf die Monitore und sah in der Zelle 1 neben Ines auch Leonie liegen. In Zelle zwei lagen ebenfalls zwei Mädchen, wohl Leah und Noelle. Offenbar gab es keine genaue Zellenbelegung und so wurden wir wie es gerade passte aufgeteilt. „Larissa.“, antwortete ich, weil ich nicht wollte, dass sie allein in der Zelle liegen musste. Moritz nickte und führte mich zur Zelle drei. Dann öffnete er die Tür und deutete hinein. Mit der anderen Hand gab er mir einen fast schon liebevollen Klaps auf den Po: „Na … dann mal rein. Und übrigens die Show von gestern Abend … super!“Ich blickte ihn wütend an, dann trat ich in die Zelle. „Ach die Wundsalbe bringt dir mein Vater gleich, ich muss noch was erledigen und wir sehen uns morgen Mittag dann wieder, Schätzchen. Oder wir sehen uns, Larissa. Oder wenn ich an das Video denke, vielleicht auch euch Beide zusammen.“Dann knallte die Tür zu und Larissa, die mittlerweile aufgesprungen war, sah mich beunruhigt an: „Charlie, wo warst du die ganze Zeit. Ich hab mir irre Sorgen gemacht.“Ich wandte den Blick ab: „Er hat mir wieder dieses Zeug gegeben.“„Fuck!“, stöhnte Larissa und nahm mich in den Arm. Dann ließ sie mich blitzschnell los und trat einen Schritt zurück: „Du … bist du noch …?“Ich schüttelte den Kopf: „Nein … er hat es voll ausgekostet und mich dann schlafen lassen.“Tatsächlich kam Altmeyer Senior ein paar Minuten später mit Wundsalbe und Abendessen. Ich betrachtete die Schüsseln und sofort hatte ich einen Brechreiz. Es roch zwar nicht so, aber sah aus wie Hundefutter. Vorsichtig versuchte ich etwas und war erleichtert, dass es nicht eklig schmeckte. Es dauerte keine 2 Minuten, bis wir die Suppe aus den Plastikschüsseln getrunken hatten. Löffel oder was anderes zum Essen hatte er uns nicht gebracht. Ich cremte mir vorsichtig die wunden Stellen ein und Larissa drehte sich netterweise von mir weg. Kurz darauf musste ich lachen. Larissa sah wieder zu mir und ich verstummte: „Sorry … ist gar nicht lustig. Aber ich glaube du hast schon alles an mir gesehen. Da fand ich es doch irgendwie witzig, dass du dich wegdrehst.“Larissa nickte und lächelte ebenfalls kurz, dann drehte sie sich doch wieder um. Ich cremte mich noch vorsichtig ein, bis ich zwischen den Beinen ganz weiß war. Dann setzte ich mich vorsichtig auf das Bett und dachte laut nach: „Warum holt uns hier niemand raus? Warum ist die Polizei nicht schon längst da. Selbst wenn Moritz Kati irgendwie erwischt hat, bevor er gekommen ist, müssten unsere Eltern doch den Brief jetzt schon gefunden haben.“Larissa seufzte auf und zuckte mit den Schultern: „Keine Ahnung … ich werde aber sicher nicht das Kind von irgend so einem dreckigen Russen austragen.“Ich blickte alarmiert auf: „Spiel erst mal mit, irgendwann wird Hilfe …“Wir horchten auf, als ein Schrei trotz der dicken Türen zu uns drang. Wir sahen uns an und sprachen beide aus, was wir dachten: „Leonie!“Es wurde wieder still. Ich schloss die Augen und dachte schon, dass ich Leonie wohlmöglich nie wieder sehen würde. Kurz darauf wurde unsere Tür abermals entriegelt und Lari und ich zogen uns zurück auf die Matratze. Als dann Leonie plötzlich an der Tür auftauchte, glaubte ich es erst nicht und starrte sie perplex an. In der Hand hielt sie eine Pistole und kurz darauf schaute auch Ines in unsere Zelle. Sofort sprang ich auf und wir fielen uns in die Arme. Erst danach erhob sich Larissa: „Wie … kommt ihr an die Waffe. Wo ist Altmeyer.“„Der liegt jetzt in Zelle 1“, grinste Leonie böse.Ines erklärte: „Er hatte uns gerade das Abendessen gebracht und obwohl er die Pistole in der Hand hielt, sprang Leonie auf und hat ihm einfach eine verpasst.“„Was?“, fragte ich fassungslos und bewundernd zugleich. Leonie grinste, dann schüttelte sie den Kopf: „Der Trottel hatte sie nicht entsichert, nicht mal den Daumen in der Nähe des Hebels. Ich hab einfach aufgeschrien und er war so verdattert, dass er auf mich zielte und abdrückte – was ihm jedoch nichts brachte.“Ich sprang sofort aus der Zelle und rannte zum Monitor der 1. Tatsächlich kauerte am Boden der alte Mann und hielt sich die Nase. Larissa trat ebenfalls zu mir und blickte auf den Bildschirm. Dann sahen wir uns alle an und die Frage die wir alle nun stumm mit Blicken stellten war: „Und jetzt?“Leonie wandte sich um, öffnete die vierte Tür auf der gegenüberliegenden Seite. Ich trat ebenfalls zu ihr und blickte in einen Lagerraum für Essen und Werkzeug. Larissa trat zwischen uns hindurch und griff sich ein Metallrohr. Ich nickte ihr anerkennend zu und schnappte mir das nächstbeste. Einen Besen. Okay … das war nicht wirklich eine super Waffe, aber in Anbetracht der Pistole, die Leonie professionell in der Hand hielt, glaubte ich eh nicht, dass ich den Besen brauchen würde.Plötzlich schrie Ines auf und Leonie und ich drehten uns erschrocken um. Dann sprang Leonie mit einem Satz aus dem Raum und versuchte die Situation zu erfassen. Dann rief sie erschrocken den Namen meiner Schwester aus. Sofort war ich hinter ihr und sah, dass Larissa offenbar die Zelle Nr. 1 geöffnet hatte. Noch ehe ich begriff, was das sollte, erblickte ich sie, wie sie das Metallrohr über den Kopf schwang. Dann sauste es herunter und das trockene Knacken, als die Stange auf den Kopf von Altmeyer knallte, werde ich wohl nie mehr vergessen. Die nächsten Schläge klangen dann irgendwie matschiger. Wir starrten alle geschockt auf Larissa, die jetzt angefangen hatte laut zu schreien, während sie wieder und wieder die Metallstange auf Altmeyer Seniors Kopf niedergehen ließ. Als ich sah, was davon noch übrig war, beugte ich mich zur Seite und übergab mich. Leonie ließ die Waffe fallen und rannte schließlich zu Larissa, riss sie zurück und schleifte das völlig hysterisch schreiende Mädchen aus der Zelle. Dabei musste sie aufpassen, dass sie selbst von der Stange nicht getroffen wurde. Erst als sie Larissa eine deftige Ohrfeige versetzte, kam sie wieder mehr oder weniger zu sich. Leonie sah in die Zelle, wandte den Kopf ab und verzog angewidert das Gesicht. Dann schloss sie die Tür. Ich sah auf meine Schwester, die vor mir auf dem Boden lag. Ihr nackter Körper bebte und ihr Atem ging sehr schnell. Ihre ganze Haut war von Blut und auch ein paar kleinen Stückchen grauen Fleisches übersäht. Kurz dachte ich daran, was Moritz gesagt hatte. Wir würden hier in kleinen Stückchen rauskommen. Offenbar schaffte es sein Vater eher.„Scheiße!!!“, fluchte Leonie nun laut und drehte sich zu Lari um: „Bist du behindert? Wie sollen wir jetzt durch die Tür oben kommen?“‚Verdammt!‘, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Wir beruhigten uns erst langsam wieder, dann befreite Ines noch Leah und Noelle, die uns aber keine große Hilfe waren. Zumindest würde Leah in ihrem Zustand kaum rennen oder kämpfen können. Und Noelle … ich erschrak als ich das Wesen sah, welches einfach nur auf dem Bett lag. Sie war dünn, fast schon abgemagert und starrte einfach nur nach oben an die Unterseite des Bettes über ihr. „Noelle?“, fragte ich die Kleine, die ich nicht mehr vom Foto her wieder erkannt hatte. Leah verließ die Zelle und schüttelte dabei den Kopf: „Vergiss es … die macht gar nichts mehr.“„Kennst du den Code der Tür?“`, fragte Leonie sie, doch sie schüttelte den Kopf, sah sich staunend um und ging dann zur Pistole, die immer noch auf dem Boden lag. Sie griff danach und betrachtete sie vorsichtig. Leonie war sofort bei ihr und nahm ihr die Waffe vorsichtig, aber bestimmt aus den Händen: „Hey … vorsichtig.“Dann gingen wir nach oben und begannen die Räume zu durchsuchen. Ich jedoch blieb mit Larissa einfach vor der verschlossenen Tür sitzen und schließlich fanden sich auch die anderen bei uns ein. Leonie untersuchte das Schloss und betrachtete die Pistole, dann schüttelte sie den Kopf: „Ich glaube nicht, dass es was wird. Außerdem hab ich keine Lust auf Querschläger. Da müssen wir uns was anderes ausdenken.“ Und so dachten wir nach.

Charlie – Episode 20: Resistance

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